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Presseberichte

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Nachrechnung des Erdbebenwiderstandes des Radiostudio-Hochhauses in Zürich


Bild 1 Perspektive des Berechnungsmodells des Radiosutio-Hochhauses

Bild 2 Torsions-Eigenschwingform mit einer Eigenfrequenz von 2 Hz

Bild 3 Torsions-Eigenschwingform mit einer Eigenfrequenz von 5Hz

Im Zuge der Umnutzung des im Jahre 1967 erstellten Radiostudio-Hauchhauses von Schweizer Radio DRS in Zürich musste das Tragwerk auf seine Widerstandfähigkeit gegen Erdbeben erneut untersucht werden. Bei dem Gebäude handelt es sich um eine Stahlbetonkonstruktion mit sieben Ober- und zwei Untergeschossen. Die Schwerlasten werden über vorfabrizierte Stahlbetonstützen abgetragen, die horizontale Stabilisierung erfolgt über Stahlbetonwände in den Erschließungszonen an den beiden Längsenden des Gebäudes. Das Gebäude hat folgende Abmaßungen: Länge 39m, Breite 17.5m und Höhe 30.4m über OK Boden.

Das Erdbebenverhalten wurde an einem räumlichen Modell mit folgenden Zielen berechnet:

  • Überprüfung des Zusammenwirkens von neuen und alten Tragelementen,
  • Nachweis der Tragsicherheit im Erdbebenfall gemäß der neuen schweizerischen Normengeneration (Swiss Codes) mit strengeren Anforderungen bzgl. Erdbebensicherheit und
  • Optimierung der Verankerungen zwischen den neuen Fachwerken und der bestehenden Tragkonstruktion, insbesondere im Gründungsbereich.

Für die Berechnung nach dem Antwortspektrenverfahren wurde das Programm STAAD.Pro eingesetzt. Die Abbildung des Modells erfolgte dabei mit 621 Stabelementen und 7915 Flächenelementen. Die Belastung wurde als Spektrum in Anlehnung an den Swiss Code SIA260 ff definiert. Aktuell wird die Erdbebensicherheit des Hochhauses durch den Einbau zweier Stahlfachwerke erhöht.

Beton- und Stahlbetonbau 99, 2004, Heft 5, S. A28-A29


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